Begünstigt laufende Weiterbildung Innovation an der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK)?

Ein wesentlicher Treiber für die Innovationskraft der PUK sind unsere Mitarbeitenden. Damit wir als Institution nicht stehenbleiben, sondern auch künftig eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Psychiatrie einnehmen, ist die kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeitenden von essentieller Wichtigkeit. Wir sind davon überzeugt, dass sich der Aufbau von Know-how positiv auf unser Innovationsniveau auswirkt. Aus diesem Grund steuern und unterstützen wir die laufende Fort- und Weiterbildung unseres Personals strategisch. Wir bieten nicht nur ein breitgefächertes Weiterbildungsangebot an, sondern auch offene Lernumgebungen und die Möglichkeit, sich aktiv an der Forschung zu beteiligen.

Ist Gelerntes echte Innovation?

Was es bereits gibt, ist keine Innovation mehr. Aber Weiterbildungen, das Aneignen von neuem Wissen und eine gezielte Kompetenzentwicklung bilden die Basis, auf der Innovationen entstehen können. Wer etwas Neues schaffen möchte, muss wissen, was es bereits gibt. Aus diesem Grunde betrachten wir Weiterbildungen als wissensgestützte Prozesse zur Erzeugung von Neuem. Für eine auf dem Gebiet der Psychiatrie ikonische Institution wie die PUK stellt das Lernen und sich Weiterbilden einen notwendigen, arbeitsbegleitenden und kontinuierlichen Prozess dar.

Wie stellt sich Innovation im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis dar?

Damit Weiterbildungen Früchte tragen können, muss anschlussfähiges Wissen vorhanden sein. An der PUK fördern wir unsere Mitarbeitenden daher ganz gezielt, indem wir ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, die zu ihren individuellen Profilen und Entwicklungsbedürfnissen passen. Das Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Praxis zeigt sich im Verhältnis von Allgemeingültigkeit und systematischem Wissen auf der einen und individuellen Erfahrungen, praktischem Wissen und dem eigenen Können auf der anderen Seite. Damit das Erlernte erfolgreich in den Arbeitsalltag einfliessen kann, ist ein autonomer und reflektierter Umgang mit den neugewonnenen Erkenntnissen genauso wichtig wie Empathie und Verständnis für Zugangsweisen und Perspektiven Anderer. Nur dann können auch Innovationen entstehen.