Für was steht Know-how an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK)?

Das Know-how der PUK ist eine dynamische und immaterielle Ressource, die sich im Wissen über das menschliche Erleben und Verhalten äussert. Diese Kenntnisse beziehen sich im Speziellen auf psychische Erkrankungen über die gesamte Lebensspanne hinweg: vom Kindes- und Jugendalter, über das junge und mittlere Erwachsenenalter bis hin zur Alterspsychiatrie. 

Welches spezifische Know-how haben die Mitarbeitenden der PUK?          

Die PUK bietet ein differenziertes Behandlungsangebot und eine grosse Vielfalt an gebündelter Kompetenz. So werden Fachärztinnen und Psychologen durch verschiedene andere Berufsgruppen tatkräftig unterstützt. Dazu zählen beispielsweise Ergo-, Physio-, Sport- oder Musiktherapeutinnen, Arbeitspädagogen, Sozialarbeiterinnen, Pflegefachpersonen und viele mehr. Dank des vielfältigen Know-hows unserer Mitarbeitenden können wir an der PUK ein auf unterschiedliche Bedürfnisse optimal zugeschnittenes Behandlungsangebot gewährleisten. Es bestehen Fachstellen bzw. Spezialangebote für Autismus, Essstörungen, Selbstverletzungen, Psychosen, Geschlechtsidentität bzw. Gendervarianz, Abhängigkeitserkrankungen, Depressionen und Angsterkrankungen, Demenz bzw. neurodegenerative Erkrankungen sowie forensische Patientinnen und Patienten und viele mehr. 

Wie setzen die Mitarbeitenden ihr Know-how ein?

Die Mitarbeitenden der PUK verfügen neben ihrem Grundlagenwissen über fachspezifisches Know-how, um Patientinnen und Patienten verschiedener Altersgruppen und mit verschiedenen Behandlungsbedürfnissen gerecht zu werden. Im Bereich Forensik gibt es zum Beispiel Expertinnen und Experten, die die Strafbehörden oder die Kantonspolizei bei der Einschätzung des Gefährdungspotenzials durch Individuen unterstützen. Ausserdem setzen die Mitarbeitenden der PUK ihr Wissen nicht nur im stationären oder ambulanten Umfeld ein, sondern besuchen und unterstützen Patientinnen und Patienten auch im Home Treatment an deren Wohnorten. 

Mit welchen Fördermassnahmen entwickelt die PUK ihr Know-how weiter?

Know-how ist keine statische Grösse, sondern im steten Wandel begriffen. Die PUK bietet zahlreiche interne Weiterbildungsveranstaltungen auf universitärem Niveau sowie Schulungen an und unterstützt auch externe Förderungen, zum Beispiel zur Erlangung des Facharzttitels oder verschiedener psychologischer Fachtitel wie etwa Rechtspsychologie. Die Mitarbeitenden werden immer wieder angeregt, bestehendes Wissen zu erweitern und zu hinterfragen sowie leitlinienkonform und entsprechend der neuesten wissenschaftlichen Standards zu agieren. Die PUK versteht sich als lernende Institution, die kontinuierliche Optimierung anstrebt.  

Welche Belege von Innovation durch Know-how gibt es?

Durch interdisziplinären Austausch zeigt sich im täglichen Miteinander immer wieder, dass die Mitarbeitenden voneinander lernen und gemeinsam zu optimierten Lösungswegen finden können. Dank der Vielfalt der Wissensschwerpunkte können Leistungspotenziale ausgeschöpft und die Patientinnen und Patienten in den Fokus gerückt werden. Bereits in den Anfängen der PUK erwiesen sich Personen wie Auguste Forel, Eugen Bleuler oder Carl Gustav Jung als innovative Denker, die nicht nur die PUK bzw. das damalige «Burghölzli», sondern die gesamte Psychiatrielandschaft nachhaltig geprägt haben. Auch heute ist die zukunftsgerichtete Arbeitsweise innerhalb der PUK deutlich zu spüren.